Handball Damen: Handballdamen schauen nach Vorne

„Ich habe nach dem Abstieg aus der BOL hier eine sehr verunsicherte Mannschaft im Juni 2018 vorgefunden, die aber mehr als sympathisch herüber kommt, die sehr teamstark ist und fast immer mit 12 bis 15 Spielerinnen im Training sehr gut mitzieht. Deshalb sage ich auch oft, ihr seid Trainingsweltmeister oder eine Wundertüte und könnt Eure gut heraus gespielten Torchancen nur nicht im Spiel nutzen“, so Coach Hubert Hüttenmüller. Einige Jugendspielerinnen konnten schon in der abgelaufenen Saison gut im Team eingebunden werden. Von den letzten fünf Spielen wurden endlich drei gegen gute Mannschaften gewonnen, eine Leistungssteigerung war klar erkennbar.

„Bereits vor drei Monaten haben Mannschaft und ich gesagt, um wettbewerbsfähig zu werden, arbeiten wir intensiv weiter, um dann kommende Saison im Mittelfeld mitzuspielen. Die Spielerinnen sind willig, müssen aber auch weiterhin lernen, zum Beispiel mit Leidenschaft und mit Körpereinsatz in der Abwehr gemeinsam zu agieren. Leider haben wir in der A-Klasse Teams außer Konkurrenz spielend, wo man nie weiß, wer spielt? In der Abwehr werden nun mal die Spiele gewonnen, das müssen wir verinnerlichen.“

In der ersten Vorbereitungsphase wird der Schwerpunkt auf der Ausdauer und der Kraft liegen. Dazu kommen bis Saisonbeginn vor jedem Training bis zum Saisonstart ein 5 - 6-km-Lauf. Im zweiten Teil mit dreimal Training kommen dann die Schwerpunkte Schnelligkeit, Abwehrarbeit und Spielzüge für den Angriff hinzu. Damit der Spaß nicht ganz zu kurz kommt, geht die Mannschaft zum Rudertraining zu Neptun Darmstadt. Ebenso ist ein Bubble-Soccer-Spiel geplant wie die Teilnahme an Hallenturnieren, die Austragung einiger Testspiele und ein 2-tägiges Trainingslager. Coach Hubert Hüttenmüller ist überzeugt, dass seine Mannschaft noch einen Sprung nach Vorne machen kann.

Ein großes Dankeschön geht an Torwart-Trainerin Sandra Eichberg. Großer Dank gilt auch Betreuerin Julia Hartl, die das Team immer unterstützt. Danken wollen wir auch den Eltern, Fans und Freunden, die sich sowohl immer wieder bei den Heimspielen um die Versorgung der Zuschauer kümmern als auch immer für Stimmung in den Hallen sorgen.

„Mein Dank gilt auch den Spielerinnen für ihr Engagement und so bin ich überzeugt, dass der Knoten in der kommenden Saison platzt und wir gemeinsam Erfolg haben“, so Trainer Hüttenmüller, der auf jeden Fall noch eine Saison weiter macht, „die Arbeit mit der Mannschaft macht viel Spaß und das Team bleibt komplett zusammen“ – seit Kurzem ist Hubert Hüttenmüller auch Abteilungsleiter Handball beim TV Schaafheim.

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